Ein 23-jähriger Autofahrer, der von Aalen kommend in Richtung Schwäbisch Gmünd unterwegs war, fuhr gegen 15.30 Uhr auf Höhe Zimmern auf ein vorausfahrendes Auto auf. Wie die Polizei weiter mitteilt, schleuderte sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Pkw frontal zusammen. Der 23-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und starb an der Unfallstelle. Der Lenker des entgegenkommenden Autos wurde leicht verletzt.
Ein aufmerksamer Autofahrer war Retter für einen 19-Jährigen, der gegen 7 Uhr mit seinem Wagen zwischen Iggingen und Hussenhofen von der Straße abkam. Der Autofahrer bemerkte, wie ein nachfolgender Wagen plötzlich im Rückspiegel verschwand, als er wendete und zurückfuhr sah er den Wagen im Wald liegen. Der Autofahrer war schwerst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem total zerstörtem Fahrzeug befreit werden.
50 Feuerwehrleute der Abteilungen Gmünd und Lindach rückten an, nachdem gegen 5.30 Uhr der Alarm eingegangen war. "Die Bleche an der Wand glühten bereits und etwa ein Drittel der Halle brannte schon", schildert Stadtbrandmeister Manfred Haag die Situation beim Eintreffen der Feuerwehr. Der einzige Eingang zu der 40 mal zwölf Meter großen Halle war verschlossen und die Feuerwehr musste einen Bagger vom Bauhof anfordern, um eine Öffnung zu schaffen. Die dicke Qualmwolke, die aus der Brandstelle aufstieg, zog Richtung Osten in unbewohntes Gebiet ab.
Nach ungefähr 45 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindern. Die Halle selbst aber, in der Fahrzeuge, Möbel und Baumaterial gelagert waren, brannte völlig ab. Menschen wurden nicht verletzt, die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Nord des Roten Kreuzes war vor Ort.
Die Gmünder Kriminalpolizei schätzt den Sachschaden auf 200 000 Euro. Wodurch das Feuer ausbrach, ist noch nicht bekannt. Die Kripo hat auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Gutachter zu den Ermittlungen hinzugezogen. Es ist nicht der erste Brand in diesem Bereich: Vor wenigen Jahren hatte schon einmal ein Gebäude in diesem Areal gebrannt.
Ein Lkw hatte wegen technischer Probleme etwa auf Höhe der Kläranlage auf dem Standstreifen angehalten, ein nachfolgender Lastwagen der gleichen Firma stoppte gleich dahinter. Da der Verkehrsfluss zu diesem Zeitpunkt schon etwas stockte, bremste ein dritter Lkw-Fahrer ab. Das bemerkte ein nachfolgender Lastzugfahrer zu spät: Er versuchte noch auszuweichen, fuhr aber dennoch auf seinen Vordermann auf. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt, die Feuerwehr musste ihn befreien.
Durch die blockierte Fahrbahn gab es in diesem Bereich noch drei weitere Unfälle: Acht Personenwagen und ein weiterer Lkw krachten aufeinander, von den sechs dabei verletzten Personen mussten drei zur Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden.
Aus bisher noch nicht vollständig geklärter Ursache stürzte ein ca. 30 Jahre alter Mann in den frühen Abendstunden die Uferböschung am Stadtgarten hinab in die Rems. Er erlitt dadurch schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurde die Feuerwehr zur Rettung der Person mit Hilfe der Drehleiter herbeigerufen. Anschließend musste der Verunfallte mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
Zur Mittagszeit wurden wir zu einem Rettungseinsatz eines Kindes alarmiert. Ein kleiner Junge war beim spielen in einer Baumgabel eingeklemmt. Nach der Befreiung des Kindes konnten wir bereits zum dritten mal einen der Tröstebären überreichen.
(siehe Bericht "Tröstebären für die Gmünder Feuerwehr")
Zu schnell unterwegs war am Samstag ein Opel auf der Remsstraße in Richtung Stuttgart. Beim Fahrstreifen- wechsel kollidierte er auf Höhe Schlachthof mit einem ordnungsgemäß fahrenden Renault. Dieser wurde nach rechts von der Fahrbahn gedrängt, prallte gegen einen Baum und stürzte in die Rems. Die beiden Insassen wurden eingeklemmt und mussten mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden schwer verletzt in die Klinik eingeliefert.
Zu einem häuslichen Unfall kam es als ein 42-jähriger Mann in einem ehemaligen Waagehäuschen eine Mauer mit einer Schlagbohrmaschine bearbeitete und dadurch ein etwa vier auf einen Meter großes Mauerstück herausbrach. Dabei kippte das Mauerteil so unglücklich, dass der Mann darunter begraben wurde. Mit Hilfe von Hebekissen und Hydraulischem Rettungsgerät wurde die Person befreit und vom Rettungsdienst in die Stauferklinik verbracht.
Nach einem Blitzschlag wurde ein landwirtschaftliches Anwesen in Utzstetten Gemeinde Täferrot in Brand gesezt. Die Feuerwehr aus Täferrot unterstüzt durch einen Löschzug der Stützpunktfeuerwehr Schwäbisch Gmünd konnte den Brand nach rund einer halben Stunde unter Kontrolle bringen und ein übergreifen auf die Nachbargebäude verhindern. Rund 50 Hühner sowie mehrere landwirtschaftliche Geräte konnten nicht mehr gerettet werden.
Mit 85 Feuerwehrangehörigen und 12 Fahrzeugen war die Feuerwehr am Nachmittag des 15. Juli im Einsatz um den Brand im Dachgeschoss eines Wohn- und Geschäfts- hauses in unmittelbarer Nähe der Feuerwache zu bekämpfen. Das Feuer war zunächst unbemerkt im Zimmer einer Studentin im 1. DG ausgebrochen. Ein Bewohner aus dem 2. DG entdeckte, als er von der Arbeit nach Hause kam, den Brand. Er ging noch kurz nach oben in seine Wohnung, um ein paar Sachen zu holen. Dabei wurde ihm, infolge der starken Rauchentwicklung, die Flucht über das Treppenhaus abgeschnitten. Am Fenster machte er die eintreffenden Einsatzkräfte auf sich aufmerksam. Mit der Drehleiter konnte er unverletzt gerettet werden.
Das Feuer hatte inzwischen in dem Dachgebälk reichlich Nahrung gefunden und sich rasch auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet und drohte auf die unmittelbar angebauten Gebäude überzugreifen. Über beide Drehleitern und mehreren Trupps im Innenangriff konnte ein Übergreifen verhindert werden. Nach rund 45 Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen mussten die eingesetzten Atemschutztrupps bereits nach rund 20 Minuten Einsatzzeit ausgetauscht werden.
Im Einsatz waren neben der Innenstadtabteilung mit 7 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften auch die Abteilungen aus Bargau, Bettringen, Straßdorf und Wetzgau-Rehnenhof mit insgesamt 5 Löschfahrzeugen und 40 Einsatzkräften.
Die Feuerwehrangehörigen wurden von der Schnell- einsatzgruppe des DRK betreut.
Eine Autofahrerin missachtete am späten Freitagabend die Stoppstelle an der Kreuzung Parler-/Klösterlestraße und prallte gegen ein ziviles Polizeifahrzeug.
Das Polizeifahrzeug wurde über die Straße gegen eine Hauswand geschleudert und blieb auf der Seite liegen. Bei dem Unfall wurden zwei Personen schwer und vier leicht verletzt. Die Feuerwehr war zum Aufnehmen von auslaufendem Kraftstoff und zur Räumung der Unfallstelle im Einsatz.
In der Nacht zum Dienstag kam es, wie schon oft zuvor, zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen einem Paar in dessen Verlauf der Mann seine Drohung wahr machte und er seine Lebensgefährtin und weiteres Mobilar mit Benzin übergossen und danach angezündet hat. Die Frau wurde von der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten aus dem Untergeschoss des Reihenhauses gerettet. Sie wurde vom Notarzt in die Stauferklinik eingeliefert wo sie noch am Nachmittag ihren schweren Verletzungen erlag. Der Zimmerbrand selbst konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Im Einsatz waren auch die beiden Feuerwehrseelsorger.
Durch unbekannte Täter wurde ein Brand an der Außenfassade des Neubaus der Friedenschule verursacht. Vermutlich durch Zigarettenkippen wurde der Holzfußboden in Brand gesetzt der auf die Holzfassade übergriff. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden zwei Fensterscheiben beschädigt. Die Abteilung Wetzgau unterstützt durch die Innenstadtabteilung konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Ein Blitzschlag hatte in der Nacht zum Montag den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Albstraße in Spraitbach in Brand gesetzt. Der gesamte Dachstuhl und eine darunter liegende Dachgeschosswohnung wurden dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand. Eine Frau mit ihren 3 Kindern musste durch die Gemeinde vorübergehend untergebracht werden. Die örtliche Feuerwehr war mit 28 Mann und 2 Fahrzeugen im Einsatz, unterstützt von einem Löschzug und beiden Drehleitern der Gmünder Feuerwehr mit 29 Mann im Einsatz.
Der Sachschaden beträgt laut Angaben der Polizei rund 200.000 €.
Einsatz für den Gefahrgutzug der Gmünder Feuerwehr nachdem gegen 14:00 Uhr eine Explosion unbekannten Ausmaßes in der Sackanlage der Fa. Umicore Galvanotechnik gemeldet wurde. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein 10 m³ großer Behälter mit Chemikalienflüssigkeit geborsten. Personen kamen hierbei glücklicherweise nicht zu schaden. Durch das sofortige Schließen des Kanalhauptschiebers konnte das eindringen in den städtischen Kanal verhindert werden. 2 Trupps unter Chemikalien-Schutzanzügen mussten rund 8000 Liter der Flüssigkeit in bereitgestellte Behältnisse umpumpen. Gefahr für die unmittelbare Nachbarschaft bestand nicht. Das Umweltamt des Landratsamtes war ebenfalls vor Ort.
Ein LKW kam aus noch ungeklärter Ursache in der Richard-Bullinger-Straße von der Fahrbahn ab, fuhr über die angrenzende Böschung hinunter und prallte gegen einen Baum. Der 31-jährige Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in die Stauferklinik eingeliefert. Die Feuerwehr musste auslaufenden Kraftstoff binden und den LKW bergen.
Ein Wäschetrockner verursachte einen Kellerbrand in der Rechbergstraße. Zwei Bewohnerinnen wurden mit der Drehleiter gerettet da ihnen der Fluchtweg über das verrauchte Treppenhaus versperrt war. Drei Personen mussten mit einer Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in die Stauferklinik eingeliefert werden.
Durch die Aufmerksamkeit eines Nachbarn konnte gestern Nachmittag im Stadtteil Wetzgau Schlimmeres verhindert werden. Er sah aus dem Rollladenkasten seines Nachbarn Rauch hervordringen und alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehren aus Wetzgau und Schwäbisch Gmünd konnten das Übergreifen des Feuers auf die komplette Wohnung verhindern. Dennoch wurde sie durch die Rauchgase in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Am Ende einer lang gezogenen Rechtskurve kam der Fahrer eines VW-Busses auf einer Eisfläche ins Schleudern und geriet auf den Gegenfahrstreifen wo er mit einer entgegenkommenden Autofahrerin kollidierte. Die Fahrerin musste von der Feuerwehr befreit werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik verbracht.
Auf der Kreisstraße zwischen Lindach und Täferrot kam eine junge Frau auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit an die schlechten Straßenverhältnisse von der Fahrbahn ab und prallte frontal auf einen Baum. Sie musste von der Feuerwehr aus Ihrem Fahrzeug befreit werden. Wegen Ihren schweren Verletzungen wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik verbracht.
Das Küchenpersonal eines Hotels in der Gmünder Innenstadt bemerkte einen Brand in der Friteuse. Sie versuchten den Brand mit Pulverlöscher noch zu löschen, was jedoch mißglückte. Die herbeigerufene Feuerwehr löschte mit Hilfe einer Löschdecke sowie speziellem Fettbrandlöscher das Feuer. Die Küche wurde belüftet, verletzt wurde niemand.