Peter Jakob Schober (Gschwend 1897 – Bad Bleiberg/Kärnten 1983), Maigewitter, 1969, Öl auf Leinwand (Ausschnitt)

Museum im Prediger

Schwäbisch Gmünd, 2011

Ausstellungsvorschau 2011

Alle Ausstellungstermine im Museum und der Galerie im Prediger sowie im Silberwarenmuseum Ott-Pauser können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.


Ausstellungen 2012. Museum und der Galerie im Prediger – Silberwarenmuseum Ott-Pauser
 
Peter Jakob Schober (Gschwend 1897 – Bad Bleiberg/Kärnten 1983, Maigewitter, 1969, Öl auf Leinwand
Herrmann Pleuer (Schwäbisch Gmünd 1863 – Stuttgart 1911), Nordbahnhof im Schnee 1906, Öl auf Leinwand, 39,5 x 53 cm, Museum im Prediger. Foto Johannes Schüle

Wege zur Abstraktion. Hermann Pleuer – Peter Jakob Schober – Paul Mahringer

18. November 2011 – 9. April 2012

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen drei Maler aus Schwäbisch Gmünd bzw. dem Gmünder Raum aus drei Generationen, die jeweils einen sehr unterschiedlichen Umgang mit abstrahierenden Tendenzen praktizierten. Zwar sind alle drei Künstler den Schritt in die reine Abstraktion nie gegangen. Alle drei verbindet indessen die Motivwahl: Im Wesentlichen bleiben die Themen Porträt, Stillleben und Landschaft zeitlebens für sie verbindlich. Anlass zur Ausstellung ist das 100ste Todesjahr von Hermann Pleuer (1863-1911). Die Gemälde von Hermann Pleuer und Paul Mahringer stammen aus der Sammlung des Gmünder Museums, die Werke von Peter Jakob Schober aus dem Besitz der Familie Hannes Schober.

 
Thronende Maria mit Kind, sog. Staufische Madonna, Ende 12. Jh., Sandstein, Farbspuren, Schwäbisch Gmünd, Johanniskirche

1162. Die Staufer und Schwäbisch Gmünd

11. Mai – 21. Oktober 2012

Eine Urkunde von 1162 bezeugt erstmals Bürger von Gmünd. Vom Stauferkönig Konrad III. (1138–1152) wohl zur Stadt erhoben, wurde Gmünd mitgeprägt von den innovativen Umwälzungen des Jahrhunderts, in dem das staufische Herrschergeschlecht die hochmittelalterliche Geschichte und Kultur Europas entscheidend beeinflusste. Während der Stauferzeit wurden die Weichen gestellt für das architektonische Erscheinungsbild der Stadt, wie es heute noch zu erleben ist und in der Johanniskirche eines der eindrucksvollsten staufischen Bauwerke Baden-Württembergs überliefert. Mit rund 60 kostbaren originalen Zeugnissen, mit wichtigen Urkunden, Modellen und einem Film feiert die Ausstellung das 850-jährige Stadtjubiläum von Schwäbisch Gmünd und lässt die Kunst und Kultur der Stauferzeit lebendig werden.

 
Friedrich Hechelmann, Insel II, Mischtechnik, 2001
Friedrich Hechelmann, Strömung II, Mischtechnik, 1995

Friedrich Hechelmann. Meister des Lichts

23. November 2012 – 1. April 2013

Friedrich Hechelmann, 1948 in Isny geboren und dort auch zuhause, wurde durch seine zahlreichen, teils mehrfach preisgekrönten Buchillustrationen international berühmt. Aus einem unerschöpflichen Reichtum koloristischer und figurativer Einfälle heraus bebilderte er in den vergangenen 40 Jahren nicht nur Märchen- und Kinderbücher, darunter Wilhelm Hauffs „Zwerg Nase“ und „Momo“ von Michael Ende, sondern auch die Bibel und Werke der Weltliteratur. Neben den Buchillustrationen entstanden in beharrlicher Konsequenz und meisterhafter Behandlung des Sujets großformatige Visionen zum Thema Landschaft und Wasser.
Rund 30 Bilder aus allen Schaffensphasen zeigen Friedrich Hechelmann als Meister des Lichts und vermitteln den unerhört zeitlosen Zauber, den seine Landschaften ausstrahlen: Aus tief lasurblauer Luft und perlmuttschimmernden Wassern, aus sanft dämmernden, wie mit Samt bedeckten Hügeln, und grün-gold glänzenden Wäldern in Schleiern aus Licht werden Landschaften zu Seelenbildern – und erklärt sich die Natur für ewig.

 
 

Gmünd direkt

Museum und Galerie im Prediger

Museum und Galerie im Prediger
Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon 07171 603-4130
Telefax 07171 603-4129
museum
@schwaebisch-gmuend.de

Leitung:
Dr. Monika Boosen (komm.)

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