Das Heilig-Kreuz-Münster ist die älteste süddeutsche Hallenkirche aus der Zeit der Gotik.
Erbaut zwischen 1315 und 1521 an der Stelle einer romanischen Vorgängerkirche, im wesentlichen ein Parler-Bau. Die Parler sind ein bedeutendes Baumeistergeschlecht im 14. Jahrhundert. Bemerkenswert im Kapellenkranz des Chores das hl. Grab (um 1350) und der Sebaldus-Altar in der Taufkapelle (1510). Die Architekturplastik gehört nach Ausmaßen und künstlerischer Qualität zu den hervorragendsten der gotischen Stadtkirchen. Hervorzuheben sind besonders die beiden ab 1351 geschaffenen Chorportale mit ihrem reichen plastischen Schmuck.