
Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat in Zusammenarbeit mit dem europäischen forum für migrationsstudien (efms), Institut an der Universität Bamberg, ein umfassendes Integrationskonzept entwickelt.
Durch die Förderung der Integration sollen Migranten eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben in der Stadt erlangen. Zuwanderer sind berechtigt und gefordert, die bereitgestellten Integrationsangebote zu nutzen. Gleichzeitig müssen Toleranz, Akzeptanz und wechselseitiger Respekt zwischen den Gruppen gefördert werden. Dies soll mit einem städtischen Integrationskonzept unterstützt und forciert werden. Die Erarbeitung des Konzepts wird mit einer Zuwendung aus den Fördermitteln des Europäischen Integrationsfonds unterstützt.
Die Erarbeitung des Integrationskonzepts ist in drei Schritten erfolgt:
1. Analyse der Ausgangssituation
2. Entwicklung des Integrationskonzepts
3. Aufbau eines Integrations-Monitorings
Um die Integrationsarbeit in Schwäbisch Gmünd weiterzuentwickeln wurden in sechs Arbeitsgruppen mit lokalen Akteuren der Integrationsarbeit von Oktober bis April in sechs verschiedenen Handlungsfeldern zu den Themen
Visionen und Ziele entwickelt. Zudem wurde in allen Bereichen ein Katalog von Maßnahmen entwickelt, mit welchen die formulierten Ziele erreicht werden sollen.
Die Ergebnisse aus den sechs Handlungsfeldern wurden im Schwäbisch Gmünder Integrationskonzept zusammengestellt, welches auf der Integrationskonferenz am 20.06.2009 öffentlich vorgestellt wurde.
Das Integrationskonzept steht zum Download bereit. Weitere Auskünfte oder gedruckte Exemplare erhalten Sie bei der Integrationsbeauftragten der Stadt Schwäbisch Gmünd, Melanie Jester.
Integrationskonzept