
LISA
Initiative des Netzwerks Spätaussiedler in Schwäbisch Gmünd zur Integration junger Spätaussiedler in Ausbildung und Beruf – gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung
Die Integration von Spätaussiedlern in Deutschland bleibt ein wichtiges Thema, für das sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure engagieren. Aus den Bewerbungen von 120 Netzwerken aus ganz Deutschland wurden 10 Projekte für eine Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung ausgewählt.
Alle Projekte haben zum Ziel, junge Spätaussiedler besser in die Ausbildungs- und Berufswelt zu integrieren.
Im Zentrum der Förderung stehen Vorhaben, die jungen Spätaussiedlern praktische Hilfestellung bei der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung geben – häufig ergänzt durch eine Sprachförderung. Eine besondere Qualität der Initiativen ist, dass sie das persönliche Lebensumfeld der jungen Spätaussiedler von Anfang an mit einbeziehen.
Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat zusammen mit ihren Netzwerkpartnern eine Konzeption entwickelt, die die besondere Situation der Spätaussiedler berücksichtigt Diese Konzeption überzeugte die Jury der Robert-Bosch-Stiftung, sodass in den kommenden beiden Jahren der Übergang von der (Haupt)Schule in das berufliche Schulsystem und die die Berufsausbildung für die jungen Spätaussiedler verbessert werden soll.
Aus den städtischen Schulen mit den höchsten Anteilen an Spätaussiedlern, der Friedensschule Rehnenhof-Wetzgau, der Uhlandschule Bettringen, der Mozartschule Hussenhofen und der Rauchbeinschule Schwäbisch Gmünd werden von den jeweiligen Lehrkräften bzw. durch die Agentur für Arbeit oder das Landratsamt Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8, bzw. Jugendliche ausgewählt, die an dem auf zwei Jahre angelegten Projekt teilnehmen.
Der Gradmesser für den Erfolg ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die am Ende des Projektes einen Ausbildungsplatz haben, bzw. einen Platz in einer weiterführenden Schule.