Verabschiedung von Kreisbrandmeister Werner Prokoph
Verabschiedung von Kreisbrandmeister Werner Prokoph
Beförderungen
Beförderungen
Verabschiedung und Ernennung des Altersobmanns
Verabschiedung und Ernennung des Altersobmanns
Übernahme in die Aktive Wehr
Übernahme in die Aktive Wehr

Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr im Stadtteil Großdeinbach

Wenn die Feuerwehr von einem Spitzenjahr spricht, denkt man zuerst an die unerfreuliche Höhe der Einsätze. Tatsächlich hatten die Innenstadtabteilung und die elf Stadtteilwehren mit 349 Einsätzen 29 mehr zu bewältigen als im Vorjahr. Dies sagte Stadtbrandmeister Manfred Haags beim Rückblick 2006.

Aber auch in Bezug auf die Stärke der Gesamtfeuerwehr und vor allem beim Zuwachs in der Jugendfeuerwehr liegen die Zahlen von 2006 an der Spitze. Haag kann auf 454 aktive Angehörige bauen, in der Altersabteilung zählt er 185 Mitglieder und in der Jugendfeuerwehr 111. Hier sind mittlerweile elf Mädchen dabei. "Retten, löschen, bergen, schützen: Mit diesen Aufgaben leisten unsere Feuerwehren einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Mitmenschen", sagte Haag. Zwar habe der Brandschutz auch heute noch einen hohen Stellenwert - es gab zwei Groß-, acht Mittel- und 84 Kleinbrände -, aber die technischen Hilfeleistungen und der Umweltschutz rückten immer mehr in den Vordergrund. Vor allem Verkehrsunfälle forderten das Wissen der Feuerwehr. Schwerverletzte mussten gerettet, ein Auto samt Insassen aus der Rems gezogen werden. Haag dankte den Notfallseelsorgern Michael Gseller und Michael Benner für ihre unverzichtbare Mitarbeit. Bei der Firma Umicore galt es, einen ausgelaufenen Behälter mit Chemikalien unschädlich zu machen. 24 Mal kam die Feuerwehr allein, um Türen für den Rettungsdienst zu öffnen. Ein Heimwerker wurde mit Hebekissen und hydraulischen Winden unter einer einstürzenden Mauer hervorgezogen und ein eingeklemmtes Kind aus einer Astgabel befreit. "Ich bin dankbar, dass wir stets heil und gesund von unseren Einsätzen zurückgekehrt sind", betonte Haag. Das mag auch darauf zurückzuführen sein, dass die Gmünder Feuerwehr viel Wert auf Training und Schulungen legt. Immer neue Aufgaben erfordern mehr Wissen, das sich die Aktiven in zahllosen Freizeitstunden aneignen. Ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit ist die Atemschutzfortbildung, an der 529 Personen im Florian teilnahmen. Trotz der Vielzahl von Einsätzen, Dienstabenden und Übungen legten vier Gruppen Leistungsabzeichen in Gold und Bronze ab. Carmen Stegmaier von der Abteilung Wetzgau besuchte als erste ein Seminar Bandschutzerziehung und wird sich nun verstärkt diesem Thema widmen. Bei der Vielzahl der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr, mit den zwei Großübungen am Schönblick und auf dem Hornberg, der Präsenz bei Veranstaltungen und den Wochenendbereitschaften hätten nicht nur die aktiven Feuerwehrleute enormes Engagement für die Sicherheit der Mitbürger gezeigt, sondern auch die Familien einen großen Beitrag geleistet. Haag dankte allen für das ausgezeichnete Zusammenwirken, der Stadt für die gute Ausstattung, wobei mit dem Tunnelbau neue Herausforderungen zu bewältigen seien. Er schloss den Dank an seinen Vater Hermann Haag an, der mit 85 Jahren das Amt des Altersobmanns in die Hände von Oswald Hirsch legte.

Die Gmünder Feuerwehr ist leistungsstark, gut ausgebildet und genießt einen hervorragenden Ruf. Das bestätigte Kreisbrandmeister Werner Prokoph. Dass sie auch noch gut im Altersdurchschnitt liege, führte er auf die hervorragende Jugendarbeit zurück. Großdeinbachs Ortsvorsteher Gerhard Maier hob mit Blick auf die eigene Wehr die Kameradschaft besonders hervor.
"Mir ist wichtig, dass sie gute Voraussetzungen mitbringen", betonte Oberbürgermeister Wolfgang Leidig. "Ihre Professionalität hängt von vielen Faktoren ab".
Mit Stolz sprach der Kommandant dann die Beförderungen aus: Jörg Burwitz (Rechberg) zum Brandmeister und Zugführer. Zum Löschmeister und Gruppenführer: Mathias Weiß und Oliver Stegmaier (Wetzgau-Rehnenhof), Benjamin Schlenker (Hussenhofen-Zimmern), Ralf Bauer (Großdeinbach), Felix Bader (Straßdorf).
In die aktive Abteilung wurden übernommen: Benjamin Burr, Stefan Friedl, Alexander Wildo (alle Hussenhofen-Zimmern), Manuel Barth, Simon Boguschewski, Michael Kölz, Simon Rieg (alle Bargau), Robert Rieß (Lindach).
 
Quelle: GT


 
 

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